Eva Wegrzyn


Porträt Eva WegrzynEva Wegrzyn studierte Amerikanistik, Sozialpsychologie/-anthropologie, Gender Studies und Politikwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und an der Università degli Studi di Urbino. Von 2007 bis 2015 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung der Universität Duisburg-Essen. Ihre Aufgabenschwerpunkte waren neben der Weiterentwicklung des Gender-Portals die Konzipierung von Trainings in der Hochschuldidaktik, die Koordinierung des bundesweiten Netzwerks „ExpertInnenkreis Genderkompetenz in Studium und Lehre“ sowie die Entwicklung von Blended-Learning-Formaten im Bereich der Gender Studies. Seit Oktober 2015 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik der Universität Duisburg-Essen im Forschungsprojekt „Gleichstellungsbezogene Handlungsorientierungen und Handlungsweisen von ProfessorInnen vor dem Hintergrund gleichstellungspolitischer Regelungen“ tätig. Sie promoviert an der Ruhr-Universität Bochum zum Thema „Hochbegabung: Selbstkonzepte, Potentiale, Praktiken.

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Gender Mainstreaming

Gender Mainstreaming ist eine gleichstellungspolitische Strategie, die daraufhin ausgerichtet ist, sämtliche Entscheidungen in einer Organisation kritisch auf ihre Auswirkungen auf die von geschlechterbezogenen Ungleichheiten unterschiedlich geprägte Lebensrealität von Frauen und Männern zu überprüfen und diesbezüglich bestehende Differenzen abzubauen. Kritik wird u. a. aufgrund der voraussetzungsreichen Umsetzung und der Gefahr, stereotype Geschlechterbilder zu verfestigen, geübt.

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Genderkompetenz

Genderkompetenz umfasst die Fähigkeit und Motivation zur kritischen Reflexion sozialer, geschlechtsbezogener Zuschreibungen auf Grundlage des Wissens über ihre Entstehung und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen sowie zu einer Anwendung des Wissens, mit welcher das eigene Handeln zu einem Abbau von Ungleichheiten in den Geschlechterverhältnissen beiträgt. Kritisiert werden u. a. eine Beliebigkeit des Begriffs und die Individualisierung struktureller Gründe sozialer Ungleichheit, die vor allem durch den Bezug zum Kompetenzbegriff naheliegt.

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