Jeremia Herrmann


jeremia herrmannJeremia Herrmann studierte bis 2013 Sozialwissenschaften und Philosophie an der Universität Leipzig und schloss dort mit dem Bachelor of Arts ab. Anschließend studierte er von 2013 bis 2017 Sozialwissenschaft im Studienprogramm „Kultur und Person“ an der Ruhr-Universität Bochum. Während des Masterstudiums arbeitete er als Hilfskraft sowohl am Lehrstuhl für Soziologie / Soziale Ungleichheit und Geschlecht der Ruhr-Universität Bochum, im Tutorienprogramm der Sozialwissenschaftlichen Fakultät, als auch in der Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW. Seit Oktober 2017 ist Jeremia Herrmann wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung mit den Schwerpunkten Gender-Report 2019, Kinderbetreuung und Gender in der Lehre.

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Arbeitsmarktsegregation

Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation nimmt die ungleiche Verteilung und Präsenz von Gruppen nach dem Merkmal Geschlecht innerhalb verschiedener Sphären der Erwerbsarbeit (bspw. in Betrieben, Berufen, Berufsfeldern oder auf Hierarchieebenen) in den Blick. Die Geschlechtersegregation hat fast immer negative Auswirkungen (z.B. schlechtere Bezahlung oder geringere Aufstiegschancen) auf Frauen*. Generell wird zwischen horizontaler und vertikaler Segregation unterschieden. In der Forschung hat sich der Blick auf geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation von akteurszentrierten über strukturkategoriale hin zu sozial-konstruktivistischen Ansätzen entwickelt.

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