Nina Schumacher


ninaschumacherNina Schumacher studierte bis 2009 an der Philipps-Universität Marburg Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft, Soziologie sowie Gender Studies und feministische Wissenschaft. Nach ihrem Abschluss war sie zunächst als wissenschaftliche Hilfskraft im Büro der Frauenbeauftragten der Philipps-Universität beschäftigt, wo sie seit 2012 als Referentin insbesondere für die Koordination verschiedener Mentoring-Programme zuständig ist. In ihrem Dissertationsprojekt hat sie den Begriff des Pornographischen im 21. Jahrhundert untersucht. Seit 2009 ist sie Mitglied im Vorstand des Kulturvereins MaKuFEE. e.V., seit 2010 Frauenbeauftragte des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften und Philosophie der Universität Marburg und seit 2013 aktiv in der feministischen Mittelbauler_innen-Initiative femarburg.de.

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Pornographie

Etymologisch leitet sich der Begriff Pornographie aus dem Griechischen von „pornográphos“ (πορνογράφος), „über Huren schreibend“, ab. Der heutige Gebrauch des Begriffs ist vielfältig. Inhaltlich-funktionalen Definitionen zufolge liegt Pornographie dann vor, wenn nackte Körper bei sexuellen Handlungen direkt und detailliert zu sehen sind. Pornografie ist Austragungsort gesellschaftlicher Debatten über die Legitimität der öffentlichen Thematisierung von Sexualität, über Gewalt (gegen Frauen) und über Geschlechterbilder. Seit den 1990er Jahren setzte verstärkt die Akademisierung des Themas ein.

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