Uta Klein


uta-klein-fotoProf. Dr. Uta Klein studierte Soziologie und Erziehungswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. An selber Stelle wurde sie 1991 mit einer Arbeit zur Entstehung und Entwicklung der Gefangenenpresse im deutschen Strafvollzug promoviert und 1999 mit einer Arbeit zu Geschlecht und Militär in der israelischen Gesellschaft habilitiert (Venia Legendi: Soziologie). 1996 und 1997 war sie Fellow im israelischen Van Leer Institute/Jerusalem im Programm „Europe in the Middle East“. Von 2000 bis 2001 war sie Inhaberin der Aigner-Rollet-Professur für Geschlechterforschung an der Universität Graz. Gastdozenturen und -professuren nahm sie in Jerusalem (Il) und Tallin (EST) wahr. Zwischen 2001 und 2009 wirkte sie als Professorin für Geschlechterverhältnisse, Politik und Soziale Arbeit an der Fachhochschule Kiel und ist seit 2009 Professorin für Soziologie, Gender und Diversity an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Dort ist sie Leiterin des Arbeitsbereichs Gender & Diversity Studies (vormals: Gender Research Group) am Institut für Sozialwissenschaften.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Israelische Gesellschaft; Gleichstellungspolitik und Geschlechterarrangements in der Europäischen Union, Geschlechterforschung sowie Diversity und Antidiskriminierung.

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Diversity

Unter Diversity (dt.: Vielfalt) wird die Heterogenität und Diversifizierung sozialer Lebenslagen und sozialer Zugehörigkeiten verstanden, die in Folge von unter anderem Migrationsbewegungen, veränderten Geschlechterbeziehungen und der Pluralisierung von Familienformen in westlichen Gesellschaften zunehmen bzw. stärker thematisiert werden als zuvor. Dabei ist eine Lesart vorherrschend, die Diversity als gesellschaftliche und besonders als ökonomische Ressource, als Potenzial, betrachtet.

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