Birgit Heller

foto birgit heller smallBirgit Heller studierte religionsbezogene Themen verschiedener Disziplinen, u. a. der Klassischen Philologie, Altorientalistik, Ägyptologie und insbesondere der Indologie. Sie besitzt ein Bakkalaureat in Philosophie (1980) und einen Magister in Katholischer Theologie (1983). 1988 promovierte sie sich mit einer vergleichenden Arbeit zur Lichtsymbolik im Alten Testament und im Alten Orient in der Katholischen Theologie. Von 1985 bis 1999 war sie Assistentin am Institut für Religionswissenschaft der Universität Wien. Nach mehreren Studien- und Forschungsaufenthalten in Indien wurde sie 1998 mit einer Arbeit zur Emanzipation von Frauen im modernen Hinduismus an der Fakultät für Sozial- und Geisteswissenschaften der Universität Hannover habilitiert (Venia Legendi: Religionswissenschaft). Seit 1999 ist sie Professorin am Institut für Religionswissenschaft der Universität Wien. Sie lehrte an verschiedenen Universitäten, darunter die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die Freie Universität (FU) Berlin und die Université de Fribourg/Schweiz. Ihre Forschungsschwerpunkte sind ausgewählte Themen der systematisch-vergleichenden Religionswissenschaft (Sterben, Tod und Trauer, Jenseitsvorstellungen), Gender Studies sowie Praktische Religionswissenschaft mit einem Fokus auf interreligiöse und spirituelle Dimensionen von Palliative Care.

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Religion

Geschlecht und Religion sind eng miteinander verwoben: Religiöse Traditionen, Anschauungen, Symbole und Praktiken sind nicht nur geschlechtsspezifisch geprägt, sondern Geschlechterrollen, Stereotype und Ideale können religiös untermauert und sanktioniert werden. Religion spielt eine Schlüsselrolle für die Legitimation gesellschaftlicher Ordnung, insbesondere von Geschlechterordnungen. Mittels Religion können sowohl Ungleichheiten im Geschlechterverhältnis legitimiert als auch Impulse zur Gleichstellung gegeben werden.

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