Christine Eckert


Porträt Christine EckertDr. Christine Eckert studierte bis 2008 Psychologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und wurde 2012 am Psychologischen Institut mit ihrer Arbeit „Beeinflusst Stereotype Threat die Leseleistung von Jungen?“ promoviert. Im Anschluss arbeitete sie bis 2016 als wissenschaftliche Assistentin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Arbeitseinheit Pädagogische Psychologie) und beschäftigte sich in ihrer Forschung mit der Verbesserung von Hochschullehre. 2016 kehrte sie an die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz zurück und war vor allem in der Lehrer*innenaus- und -weiterbildung tätig. Seit September 2019 ist sie Koordinatorin im vom BMBF geförderten Projekt der Qualitätsoffensive Lehrerbildung (SaLUt) an der Universität des Saarlandes.

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Stereotype Threat

Stereotype Threat wird definiert als ein Gefühl der Bedrohung, das Personen in einer Situation erleben, in der sie befürchten, aufgrund eines negativen Stereotyps über ihre Gruppe beurteilt zu werden bzw. durch ihr Verhalten das Stereotyp unbeabsichtigterweise zu bestätigen. Der Begriff geht auf Claude M. Steele und Joshua Aronson zurück. Stereotype Threat kann als ein situatives Dilemma bezeichnet werden, das bei Mitgliedern stigmatisierter Gruppen in Testsituationen kurzfristig zu signifikanten Leistungseinbußen führen kann. Es kann auch bei anderen Wahlentscheidungen auftreten. Empirisch gesicherte Befunde für die längerfristigen Auswirkungen liegen bisher kaum vor. Auch die auslösenden Bedingungen sind nicht abschließend geklärt.

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