Eddi Steinfeldt-Mehrtens


foto steinfeldt mehrtens smallEddi Steinfeldt-Mehrtens wurde 1988 geboren und studierte von 2009 bis 2015 Soziologie, Philosophie und Europäische Ethnologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Er_sie hat von 2015 bis 2017 Geschlechtersoziologie und Queer Studies unterrichtet und war Projektmitarbeiter_in im Rahmen des Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention an der CAU. Seit Ende des Jahres 2018 ist sie_er Beauftragte_r für Diversität an der CAU. 2018 hat Eddi Steinfeldt-Mehrtens gemeinsam mit Uta Klein den Sammelband „Wegbereiter_innen der Gender & Queer Studies“ herausgegeben.

Kontakt

(Foto: Farah Claußen, Uni Kiel)

Posthumanistischer Feminismus

Posthumanistischer Feminismus ist ein transdisziplinäres Wissenschaftsgebiet, das dem kritischen Posthumanismus zugeordnet werden kann. In diesem rückt die Frage nach der vergeschlechtlichten Dimension des Humanismus-Diskurses in den Fokus, der u. a. auf der androzentrischen Gleichsetzung von Mensch und Mann sowie der rassistischen Gleichsetzung von Mensch und Weiß-Sein beruht. Für eine feministisch-posthumanistische Forschungsprogrammatik gelten folgende Perspektiven als zentral: Der feministische Posthumanismus gesteht allen Lebewesen, Artefakten, Hybridwesen und weiteren belebten und unbelebten Konfigurationen Handlungsfähigkeit (agency) und Aktivität zu und kritisiert die Differenzierung zwischen Natur und Kultur und daran anknüpfende Grenzziehungen zwischen männlich/weiblich sowie Weiß-Sein/Schwarz-Sein. Zudem wird die Frage nach Körperfigurationen und -grenzen sowie nach deren sozialem Konstruktionscharakter und ihrer Kontextabhängigkeit aufgeworfen.

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