Körper

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Im Alltagsverständnis markiert, begrenzt und beglaubigt vornehmlich der menschliche Körper die vermeintliche Eindeutigkeit geschlechtlicher Existenz. Der Blick der Geschlechter- und Körperforschung zeigt jedoch zum einen, dass beide – Körper und Geschlecht – keine naturhaften, vor-sozialen Tatsachen, sondern dass Körperkonzepte, Körperwahrnehmung, Geschlechternormen und Geschlechterpraxen historisch wandelbar, kulturell spezifisch und sozial gerahmt sind. Zum anderen zeigt dieser Blick auch, dass die Naturalisierung von Geschlecht vielfach politische Folgen nach sich zog und sowohl Teilhabe als auch Ausschluss und Ungleichheit legitimierte. Der soziale Wandel von Körper- und Geschlechterverhältnissen – hin zu einer Problematisierung, Reflexivierung und zur Kritik der mit diesen verbundenen Ungleichheiten – ist gleichermaßen von strukturellen und technologischen Veränderungen beeinflusst wie von sozialen Kämpfen. Zu letzteren zählen vor allem die Frauenbewegungen des 20. Jahrhunderts (Dehnavi, 2016), für welche die Body Politics und damit die Politisierung privatisierter Bereiche – zentral: Körper und Sexualität – konstitutiv waren (vgl. Lenz, 2008; Davis, 2007; Schmincke, 2012). Geschlechterfragen waren und sind vielfach Körperfragen, die unter anderem an dem Kampf um sexuelle und körperliche Selbstbestimmung deutlich werden, am Thema (sexualisierte) Gewalt oder an Fragen der biologischen Reproduktion. Während die zweite Welle feministischer Bewegungen wichtige Impulse für die sich ab den 1980er Jahren entwickelnde sozial-, kultur- und geisteswissenschaftliche Körperforschung gab, zeigte sich auch die Geschlechterforschung zunehmend an Fragen der sozialen Prägung des Geschlechtskörpers interessiert (vgl. Price & Shildrick, 1999; Schiebinger, 2000). Vollzog sich die wissenschaftliche Hinwendung zum menschlichen Körper (body turn) (vgl. beispielsweise Gugutzer, 2006) im anglo-amerikanischen Wissenschaftsraum in den 1980/90er Jahren – seit 1995 erscheint die Zeitschrift Body & Society –, setzte die Institutionalisierung der Körperforschung in den deutschsprachigen Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften etwas später ein. Mittlerweile wurden auch dort verschiedene Einzelstudien durchgeführt und Überblicksarbeiten verfasst (vgl. für die Soziologie Gugutzer, Klein & Meuser, 2017; für die Geschichtswissenschaften die seit 2013 erscheinende Zeitschrift Body Politics. Zeitschrift für Körpergeschichte unter www.bodypolitics.de). [1]

Wie Körper und Geschlecht aufeinander verweisen, auf welche Weise Geschlecht verkörpert und gelebt wird und wie stark sich die Verwicklung von Körper und Geschlecht historisch, kulturell und regional spezifisch und in Marginalisierungs- und Normalisierungsprozessen realisiert, wurde in verschiedenen Studien nachgezeichnet (vgl. Junge & Schmincke, 2007). In wissenschaftshistorischen Arbeiten konnte gezeigt werden, dass die Naturalisierung der Geschlechterdifferenz das zentrale Merkmal der sich im 18. und 19. Jahrhundert herausbildenden modernen Geschlechterordnung ist (vgl. Honegger, 1991; Laqueur, 1996; Schiebinger, 1995). Soziale Unterschiede wurden seitdem mit Bezug auf Natur begründet und verwissenschaftlicht. Thomas Laqueur (1996) argumentiert, dass mit dem in diesem Zeitraum sich herausbildenden Zwei-Geschlechter-Modell die Geschlechterdifferenz ontologisiert wurde; aus einer kulturellen Kategorie wurde eine biologische und schließlich eine ontologische. Mit der Biologisierung der Geschlechterdifferenz wurde die Hierarchie der Geschlechter begründet in einer Zeit, in der sich die Idee universaler Menschenrechte und damit auch der Anspruch von Frauen auf Teilhabe durchzusetzen begannen. Die bis weit ins 20. Jahrhundert wirksame Argumentation, dass Frauen aufgrund ihrer körperlichen Verfasstheit nicht nur anders, sondern naturnäher seien, im Gegensatz zu Männern, die sich als Kultur- und Geist-Wesen von ihrer Natur emanzipiert hätten, diente vor allem dem Ausschluss der Frauen aus allen wichtigen öffentlichen Bereichen (Politik, Wissenschaft, Kultur, Religion, Sport). Diese Argumentation betraf auch andere soziale Gruppen, beispielsweise im Hinblick auf class und race (vgl. Sarasin, 2001, S. 187–211), deren vermeintliche Ungleichheit (und tatsächliche Ungleichbehandlung) nun erklärungsbedürftig geworden war. Dass nicht nur Körperkonzepte, sondern auch das Körpererleben und damit die körperliche Selbstwahrnehmung als historisch spezifisch verstanden und rekonstruiert werden können, hat u. a. Barbara Duden (1987) in ihrer Studie zu den Schilderungen von ‚Weiberkrankheiten‘ durch einen Eisenacher Arzt im 18. Jahrhundert herausgearbeitet. [2]

Die naturwissenschaftliche Geschlechterforschung konnte vielfach verdeutlichen, dass ‚die Natur‘ sehr viel mehrdeutiger und hybrider ist, als es die kulturelle Brille der Zweigeschlechtlichkeit suggeriert (vgl. Haraway, 1995; Fausto-Sterling, 2000; Ebeling & Schmitz, 2006; Voß, 2011). Naturwissenschaftler_innen haben verschiedentlich darauf hingewiesen, dass – bezogen auf die biologische Geschlechtsbestimmung mit Hilfe von Genitalien, Hormonen, Chromosomen oder Genen – eher von einem Kontinuum als von einer trennscharfen Bipolarität der Geschlechter auszugehen ist. Transsexualität und Intersexualität sind prominente Beispiele für die Uneindeutigkeit von Geschlecht. Diese Phänomene wurden von der soziologischen Geschlechterforschung zum Ausgangspunkt dafür genommen, die alltagsweltlich enge Verbindung zwischen biologischem (sex) und sozialem Geschlecht (gender) zu untersuchen und als Ergebnis eines sozialen Konstruktionsprozesses zu beschreiben. Gesa Lindemann (1993) verbindet in ihrer Studie zur Transsexualität eine zeichentheoretische mit einer leibphänomenologischen Perspektive. In der Tradition Helmuth Plessners (1892–1985) und Hermann Schmitz‘ (*1928) begreift sie den (auch vergeschlechtlichten) Körper in seiner doppelten Begebenheit, einerseits als Körper, und damit als Instrument und Objekt, und andererseits als Leib, das heißt als Affekt, Gefühl oder unmittelbaren Zustand wie Hunger, Schmerz, Ekstase. Lindemann zeigt in ihrer Arbeit, dass und auf welche Weise soziales Wissen verleiblicht wird (vgl. zur Verschränkung von Körper und Leib Jäger, 2004; zum Überblick über Körper und Geschlecht Villa, 2011). Ähnlich argumentiert Stefan Hirschauer (1993) in seiner Studie zur Transsexualität, in der er die körperliche Evidenz als Effekt sozialer und kultureller Zuschreibungsprozesse analysiert. Er stützt sich dabei theoretisch auf die Erkenntnisse der Ethnomethodologie und des Sozialkonstruktivismus, vor allem auf das Konzept des Doing Gender von Candace West und Don Zimmermann (1987). Diese schließen aus verschiedenen empirischen Untersuchungen, dass die körperliche Evidenz der Zweigeschlechtlichkeit (wie bspw. Penis, Brust, Stimmlage, Bartwuchs) immer nur vor dem Hintergrund eines Tuns und eines aktiven Herstellens von Geschlecht verständlich wird und funktioniert. Zweigeschlechtlichkeit erscheint damit als Ursprung, obwohl es eigentlich Ergebnis eines wechselseitigen Prozesses von Zuschreibungen und ‚stimmigem‘, also genderkonformem Verhalten und Handeln ist. [3]

Dass und auf welche Weise individuelle Körper in Macht-Wissens-Komplexe (Diskurse) eingebunden sind, haben Michel Foucault (1926–1984) und Judith Butler (*1956) verdeutlichen können. Foucault zeigt in seinen historischen Studien, dass die individuellen Körper sowohl für eine kapitalistische Produktionsweise als auch – als Gegenstand des Wissens – für die entstehenden Humanwissenschaften produktiv gemacht wurden (vgl. Foucault, 2014 [1975]). Mit dem Konzept der Biopolitik beschreibt Foucault, wie die Menge der Körper (zusammengefasst als Bevölkerung) kontrolliert und reguliert und dadurch politisch nutzbar gemacht werden konnte (Foucault, 1992 [1976], vgl. auch Folkers & Rödel, 2015). Ute Planert (2000) arbeitet aus einer geschlechterhistorischen Perspektive die Verschränkung von Körper- und Biopolitik heraus und kann zeigen, wie in der wilhelminischen Kaiserzeit und Weimarer Republik die Geschlechter auf unterschiedliche Weise für die Reproduktion des ‚Volkskörpers‘ relevant gemacht wurden: Männlichkeit stand für Wehrtüchtigkeit und Weiblichkeit für das Gebären von Kindern. Den Zusammenhang von Bevölkerungspolitik und Genderpolitik auf internationaler Ebene hat Susanne Schultz (2006) untersucht. Sie beleuchtet die Spannung zwischen ‚westlichen‘ feministischen Forderungen nach reproduktiver Selbstbestimmung und internationalen Programmen zur Regulierung der Bevölkerung in Ländern des globalen Südens, in denen Frauen aufgerufen werden, sich sterilisieren zu lassen. Judith Butler knüpft an Foucaults Verständnis von Macht und Diskurs an, erweitert dieses um Sprach- und Performativitätstheorien und wendet es vor allem auf die Analyse und Kritik von Gender-Normen (Zweigeschlechtlichkeit, Heteronormativität) an, indem sie die ‚natürliche‘ Einheit von sex, gender und Begehren dekonstruiert (vgl. Butler, 1991). Sie weist darauf hin, dass die Materialität des Körpers nicht jenseits der Macht der Gender-Normen und der Subjekte, die durch diese reguliert werden, existiert (vgl. Butler, 1995). [4]

Mit der Perspektive des Körpers als kultur-, geistes- und sozialwissenschaftliche Kategorie lassen sich Prozesse der Naturalisierung rekonstruieren und auf ihre politische und soziale Funktion hin befragen und kritisieren. Diese Perspektive ermöglicht es aufzuzeigen, dass das Verhältnis von Natur und Kultur in seiner dualistischen Auffassung als ein historisch gewordenes zu begreifen ist (vgl. Haraway, 1995 und Ansätze im new materialism, bspw. bei Leicht, Löw, Meisterhans & Volk, 2017). Als Forschungsgegenstand ist der Körper, gerade auch in seiner Verwicklung mit Geschlechterkonzepten, aktueller denn je: als Mittel der Visualisierung und Kommunikation in Social Media, als Gegenstand technologischer und biowissenschaftlicher Entgrenzungsprozesse, als affektiver Zustand in politischen Bewegungen, als Materie in der Reproduktionstechnologie. Zur Debatte stehen sowohl Körper-Konzepte (Körper als Entität, Fragment oder als Teil einer Netzwerk-Relation) als auch Methoden, mittels derer die Dimension des Körperlichen erhoben werden kann. Da sich der Körper jedoch seiner Objektivierung permanent entzieht, bildet er gleichsam selbst die Grenze, durch die der methodologische oder theoretische Zugriff erschwert wird. In der Verobjektivierung und Rationalisierung des Körpers sieht Barbara Duden (2010) ein Problem. Sie befürchtet, dass die real zu beobachtende Reduktion des Körperlichen und seine zunehmende Verwertbarkeit durch eine verdinglichende wissenschaftliche Betrachtung verdoppelt werden und damit zu einer Verarmung des sinnlichen und somatischen Moments von Körper, der Ebene eigenkörperlicher Erfahrung und Wahrnehmung, führe. [5]

  • Literatur:

     

    Butler, Judith (1991). Das Unbehagen der Geschlechter. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

    Butler, Judith (1995). Körper von Gewicht. Die diskursiven Grenzen des Geschlechts. Berlin: Berlin Verlag.

    Davis, Kathy (2007). The making of our bodies, ourselves. How feminism travels across borders (Next wave). Durham, NC: Duke University Press.

    Dehnavi, Morvarid (2016). Frauenbewegungen in Deutschland. In Gender Glossar / Gender Glossary (7 Absätze). Verfügbar unter http://gender-glossar.de

    Duden, Barbara (1987). Geschichte unter der Haut. Ein Eisenacher Arzt und seine Patientinnen um 1730. Stuttgart: Klett.

    Duden, Barbara (2010). Frauen-„Körper“: Erfahrung und Diskurs (1970–2004). In Ruth Becker & Beate Kortendiek (Hrsg.), Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Theorie, Methoden, Empirie (3. Aufl., S. 601–615). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

    Ebeling, Smilla & Schmitz, Sigrid (Hrsg.) (2006). Geschlechterforschung und Naturwissenschaften. Einführung in ein komplexes Wechselspiel (Studien interdisziplinäre Geschlechterforschung, Bd. 14). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

    Fausto-Sterling, Anne (2000). Sexing the body. Gender politics and the construction of sexuality. New York: Basic Books.

    Folkers, Andreas & Rödel, Malaika (2015). Biopolitik. In Gender Glossar / Gender Glossary (6 Absätze). Verfügbar unter http://gender-glossar.de

    Foucault, Michel (1992). Der Wille zum Wissen (Sexualität und Wahrheit, Bd. 1, 6. Aufl.). Frankfurt am Main: Suhrkamp.

    Foucault, Michel (2014). Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, 19. Aufl.). Frankfurt am Main: Suhrkamp.

    Gugutzer, Robert (Hrsg.) (2006). body turn. Perspektiven der Soziologie des Körpers und des Sports (Materialitäten, Bd. 2). Bielefeld: transcript Verlag.

    Gugutzer, Robert; Klein, Gabriele & Meuser, Michael (Hrsg.) (2017). Handbuch Körpersoziologie. 2 Bände. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

    Haraway, Donna J. (1995). Die Neuerfindung der Natur. Primaten, Cyborgs und Frauen. Frankfurt am Main: Campus.

    Hirschauer, Stefan (1993). Die soziale Konstruktion der Transsexualität. Über die Medizin und den Geschlechtswechsel (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, Bd. 1045). Frankfurt am Main: Suhrkamp.

    Honegger, Claudia (1991). Die Ordnung der Geschlechter. Die Wissenschaften vom Menschen und das Weib, 1750–1850. Frankfurt am Main: Campus.

    Jäger, Ulle (2004). Der Körper, der Leib und die Soziologie. Entwurf einer Theorie der Inkorporierung (Facetten). Königstein/Taunus: Helmer.

    Junge, Torsten & Schmincke, Imke (Hrsg.) (2007). Marginalisierte Körper. Zur Soziologie und Geschichte des anderen Körpers. Münster: Unrast.

    Laqueur, Thomas Walter (1996). Auf den Leib geschrieben. Die Inszenierung der Geschlechter von der Antike bis Freud (dtv, Bd. 4696). München: Deutscher Taschenbuch Verlag.

    Leicht, Imke; Löw, Christine; Meisterhans, Nadja & Volk, Katharina (Hrsg.) (2017). Material turn. Feministische Perspektiven auf Materialität und Materialismus (Politik und Geschlecht, Band 28). Opladen: Verlag Barbara Budrich.

    Lenz, Ilse (Hrsg.) (2008). Die neue Frauenbewegung in Deutschland. Abschied vom kleinen Unterschied. Eine Quellensammlung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

    Lindemann, Gesa (1993). Das paradoxe Geschlecht. Transsexualität im Spannungsfeld von Körper, Leib und Gefühl (Fischer-Taschenbücher, Bd. 11734). Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag.

    Planert, Ute (2000). Der dreifache Körper des Volkes: Sexualität, Biopolitik und die Wissenschaften vom Leben. Geschichte und Gesellschaft, 26 (4), S. 539–576.

    Price, Janet & Shildrick, Margrit (Hrsg.) (1999). Feminist theory and the body. A reader. Edinburgh: Edinburgh University Press.

    Sarasin, Philipp (2001). Reizbare Maschinen. Eine Geschichte des Körpers 1765–1914 (Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft, Bd. 1524). Frankfurt am Main: Suhrkamp.

    Schiebinger, Londa L. (Hrsg.) (2000). Feminism and the body (Oxford readings in feminism). Oxford, New York: Oxford University Press.

    Schiebinger, Londa (1995). Am Busen der Natur. Erkenntnis und Geschlecht in den Anfängen der Wissenschaft. Stuttgart: Klett-Cotta.

    Schmincke, Imke (2012). Von der Politisierung des Privatlebens zum neuen Frauenbewusstsein: Körperpolitik und Subjektivierung von Weiblichkeit in der Neuen Frauenbewegung Westdeutschlands. In Julia Paulus, Eva-Maria Silies & Kerstin Wolff (Hrsg.), Zeitgeschichte als Geschlechtergeschichte. Neue Perspektiven auf die Bundesrepublik (Geschichte und Geschlechter, Bd. 62, S. 297–317). Frankfurt am Main: Campus.

    Schultz, Susanne (2006). Hegemonie - Gouvernementalität - Biomacht. Reproduktive Risiken und die Transformation internationaler Bevölkerungspolitik. Münster: Westfälisches Dampfboot.

    Villa, Paula-Irene (2011). Sexy Bodies. Eine soziologische Reise durch den Geschlechtskörper (4. Aufl.). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

    Voß, Heinz-Jürgen (2011). Making Sex Revisited. Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive (KörperKulturen, 3. Aufl.). Bielefeld: transcript.

    West, Candace & Zimmermann, Don H. (1987). Doing Gender. Gender & Society, 1 (2), S. 125–151. doi: 10.1177/0891243287001002002.

  • Zitationsvorschlag:

     

    Schmincke, Imke (2018). Körper. In Gender Glossar / Gender Glossary (5 Absätze). Verfügbar unter http://gender-glossar.de

  • Persistente URN:

     

    urn:nbn:de:bsz:15-qucosa2-312264 (Langzeitarchiv-PDF auf Qucosa-Server)


imke schmincke smallImke Schmincke studierte bis 2001 in Hamburg und Brighton (UK) Soziologie, Politische Wissenschaft, Neuere Deutsche Literatur und Psychologie. Sie arbeitete von 2002 bis 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Bewegungswissenschaften der Universität Hamburg (UHH) und wurde 2007 mit der körper- und raumtheoretischen Arbeit „Gefährliche Körper an gefährlichen Orten. Eine Studie zum Verhältnis von Körper, Raum und Marginalisierung“ promoviert. Seit 2009 ist sie Mitarbeiterin, seit 2014 akademische Rätin, am Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. In ihrem Habilitationsprojekt beschäftigt sich Imke Schmincke mit Fragen der Körperpolitik in der neuen Frauenbewegung. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem kritische Gesellschaftstheorien, Geschlechtersoziologie, Körpersoziologie und Theorien sozialer Ungleichheit.

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