Vaterschaft

In der Familiensoziologie wird davon ausgegangen, dass sich Vaterschaft dann konstituiert, wenn Männer dauerhaft und generationsübergreifend Sorgearbeit für Kinder leisten. Begrifflich kann unterschieden werden zwischen den Einstellungen zur Institution Vaterschaft (fatherhood) und der sozialen Praxis von Vätern im Familienalltag (fathering). Beide Dimensionen von Vaterschaft unterliegen einem gesellschaftlichen Wandel, der sich im Kontext von Veränderungen der Geschlechterverhältnisse vollzieht.

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