Gökçen Yüksel


foto yüksel smallGökçen Yüksel studierte Soziale Arbeit und Sozialpädagogik an der Fachhochschule Braunschweig und Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen an der Universität Osnabrück. Sie promovierte 2017 an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München mit einer Arbeit über die Verräumlichung lokaler Geschlechternormen in der südosttürkischen Provinz Hatay, in der sie aufzeigt, dass sich Geschlechterordnungen auch als räumliche Ordnungen, als Zugangsregulierungen, Positionierungen und als Festlegungen des Erscheinungsbildes in der Öffentlichkeit vollziehen. Seit 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am Institut für Soziologie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

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Raum

In den wissenschaftlichen Disziplinen der Mathematik, Physik, Philosophie, Geschichte und der Geografie ist der Raum sowohl als Untersuchungsgegenstand als auch als Analyseinstrument von zentralem Interesse. Er kann als soziales Phänomen und Produkt sozialer Praktiken und Handlungen gelten. Theoretische Annahmen solcher Art qualifizieren Raum als analytische Kategorie und sorgen für seine Anschlussfähigkeit an die Geschlechterdifferenzierungsforschung sowie die Gender und Queer Studies. In den Fokus gerät dabei die Interdependenz von Raum- und Geschlechterordnungen.

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