Jeremia Herrmann


jeremia herrmannJeremia Herrmann studierte Sozialwissenschaften und Philosophie an der Universität Leipzig und Sozialwissenschaft im Studienprogramm „Kultur und Person“ an der Ruhr-Universität Bochum. Seit Oktober 2017 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW mit den Schwerpunkten Gender-Report 2019 (Gleichstellungspraktiken an den Hochschulen), Kinderbetreuung an Hochschulen in NRW und Gender in der Lehre. Jeremia Herrmann arbeitet aktuell an einem Promotionsprojekt zur Perspektive von nicht-stillenden Elternteilen auf das Stillen.

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Stillen

Als Stillen werden Tätigkeiten bezeichnet, bei denen der Säugling, in der Regel an der Brust der biologischen Mutter, ernährt wird. Sowohl der Einsatz als auch die Bedeutung des Stillens unterliegen historischen Konjunkturen. Aktuell stehen die Gesundheit von Säugling und stillendem Elternteil sowie die Beschreibung des Stillens als natürliche Ernährungsform einerseits und die Thematisierung des Stillens als Praxis der Re-Traditionalisierung von Elternschaft andererseits im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen.

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Arbeitsmarktsegregation

Geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation nimmt die ungleiche Verteilung und Präsenz von Gruppen nach dem Merkmal Geschlecht innerhalb verschiedener Sphären der Erwerbsarbeit (bspw. in Betrieben, Berufen, Berufsfeldern oder auf Hierarchieebenen) in den Blick. Die Geschlechtersegregation hat fast immer negative Auswirkungen (z.B. schlechtere Bezahlung oder geringere Aufstiegschancen) auf Frauen*. Generell wird zwischen horizontaler und vertikaler Segregation unterschieden. In der Forschung hat sich der Blick auf geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation von akteurszentrierten über strukturkategoriale hin zu sozial-konstruktivistischen Ansätzen entwickelt.

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