Johanna Possinger


johanna possinger foto smallDr. Johanna Possinger, Jahrgang 1980, studierte Sprachen-, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an der Universität Passau und der Universidad de Granada, Spanien. Nach dem Diplom promovierte sie im Bereich Familiensoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB) mit einer Studie über „Väter im Spannungsfeld von Erwerbs- und Familienleben“. Von 2007 bis 2012 war sie als wissenschaftliche Referentin für Familienpolitik beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge in Berlin tätig. Anschließend leitete sie vier Jahre lang die Fachgruppe „Familienpolitik und Familienförderung“ am Deutschen Jugendinstitut in München. Seit 2016 ist Johanna Possinger Professorin für Geschlechterfragen in der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Vaterschaft, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Care-Arbeit, Kinderarmut, Familienpolitik sowie Frauen und Geld.

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Vaterschaft

In der Familiensoziologie wird davon ausgegangen, dass sich Vaterschaft dann konstituiert, wenn Männer dauerhaft und generationsübergreifend Sorgearbeit für Kinder leisten. Begrifflich kann unterschieden werden zwischen den Einstellungen zur Institution Vaterschaft (fatherhood) und der sozialen Praxis von Vätern im Familienalltag (fathering). Beide Dimensionen von Vaterschaft unterliegen einem gesellschaftlichen Wandel, der sich im Kontext von Veränderungen der Geschlechterverhältnisse vollzieht.

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