Julia Gruhlich


Gruhlich FotoDr. phil. Julia Gruhlich studierte von 2001 bis 2008 Ethnologie und Philosophie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, an der Paul Valéry-Universität in Montpellier und an der Karlsuniversität in Prag. Sie war nach Abschluss ihres Studiums in der Zentrale der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und freiberuflich in der entwicklungspolitischen Beratung tätig. Darauf folgend arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Soziologie an der Universität Paderborn, an der sie 2015 promoviert wurde. In ihrer Doktorarbeit untersuchte Julia Gruhlich das Zusammenwirken betrieblicher Transnationalisierungsprozesse mit innerorganisationalen Geschlechter-arrangements. Sie ist seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie an der Georg-August-Universität Göttingen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Arbeits- und Organisationssoziologie, der Geschlechtersoziologie und im Bereich der qualitativen Methoden der Sozialforschung.

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Arbeit

Arbeit umfasst all jene Tätigkeiten, die zum gesellschaftlichen Fortbestand beitragen. Dazu gehört die produktive Arbeit, die gesellschaftlich relevante Güter und Dienstleistungen herstellt ebenso wie die reproduktive Arbeit, die sogenannte Care-Arbeit, die auf den Erhalt des menschlichen Lebens und der Arbeitskraft ausgerichtet ist. In der feministisch orientierten Erforschung von Arbeit wird die Relation zwischen den (Re-)Produktionsverhältnissen und den Geschlechterverhältnissen analysiert.

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