Karolin Heckemeyer


foto karolin heckemeyer smallKarolin Heckemeyer absolvierte ein Lehramtsstudium der Fächer Sport und Französisch an der Universität Bielefeld. 2017 wurde sie am Institut für Soziologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit einer Arbeit zum Thema „Leistungsklassen und Geschlechtertests – Die heteronormative Logik des Sports“ (transcript Verlag) promoviert. Seit 2012 forscht und lehrt Karolin Heckemeyer als Dozentin an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). In ihrer Forschung setzt sie sich mit Fragen zu geschlechtlicher Vielfalt, Diversität und Intersektionalität im Sport und im Sportunterricht auseinander. Dabei greift sie aktuelle Debatten zu Geschlechterverifikationsverfahren, zum „Mythos der Chancengleichheit“ sowie zu LGBTIQ-Themen im Sport auf. Karolin Heckemeyer ist Mitherausgeberin der Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien (Verlag Barbara Budrich) und der 2017 gegründeten Zeitschrift für Fussball und Gesellschaft (Verlag Barbara Budrich).

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Sport

Sport ist ein komplexes und binnendifferenziertes Feld. Trotz der Ausdifferenzierung ist den verschiedenen Sportbereichen gemein, dass in diesen das Erbringen körperlicher Leistungen im Zentrum des Interesses steht. Die Körper- und Leistungsideale, die beim Sport zum Tragen kommen, sind eng verknüpft mit Annahmen über Geschlecht. Im Sport dominiert und reproduziert sich die Vorstellung einer eindeutigen Zweigeschlechtlichkeit und einer damit einhergehenden natürlichen (Leistungs )Differenz.

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