Katrin Menke


katrin menke foto smallKatrin Menke studierte Sozialwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (B.A.) und der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin (M.A.). Parallel zum Studium sowie im Anschluss daran war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin bei SowiTra, Institut für sozialwissenschaftlichen Transfer in Berlin, bevor sie 2012 die Leitung des Kooperationsprojektes „Familienernährerin“ beim Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) übernahm. Darauf folgend wurde sie Mitglied des Promotionskollegs „TransSoz: Leben im transformierten Sozialstaat“ der Universität Duisburg-Essen (UDE), der Hochschule Düsseldorf sowie der Technischen Hochschule Köln am Standort der UDE und promovierte zu Wahlfreiheit erwerbstätiger Mütter und Väter in Entscheidungssituationen im Dreieck von Wohlfahrtsstaat, Erwerbssystem/Betrieb und Familie aus einer intersektionalen Perspektive. Seit 2018 ist sie Teil der Forschungsgruppe „Migration und Sozialpolitik“ am Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der UDE und beschäftigt sich mit der Integration geflüchteter Frauen in den deutschen Arbeitsmarkt. Katrin Menke forscht, lehrt und schreibt derzeit zu sozialen Ungleichheiten im Sozialstaat aus intersektionaler Perspektive, zur Familien- und Arbeitsmarktpolitik im Wandel sowie zu (kritischer) Migrationssoziologie und qualitativen Methoden der Sozialforschung.

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Familienpolitik

Familienpolitik bezeichnet ein Politikfeld im Wohlfahrtsstaat, dessen Ziel es ist, das Zusammenleben in Familien im Lebensverlauf mit Hilfe von Zeit, Geld und Infrastruktur zu unterstützen. Die Definition von Familie hat sich ebenso wie das Politikfeld stetig gewandelt. Aus Perspektive der (intersektionalen) Geschlechterforschung lassen sich verschiedene historische Phasen seit Gründung der Bundesrepublik beschreiben. Von besonderer Bedeutung ist der paradigmatische Wandel der Familienpolitik seit der Jahrtausendwende: Im Zuge dessen etablierten sich zunehmend ein volkswirtschaftlicher Begründungszusammenhang für Familienpolitik und die Verknüpfung von Elternschaft mit Erwerbstätigkeit.

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