Lea Schütze


leaschuetzeLea Schütze wurde 1984 in Heidelberg geboren und studierte Soziologie, Psychologie und Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. 2018 wurde sie mit einer Arbeit zu Selbst-Beschreibungen älterer schwuler Männer an der LMU promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Gender und Queer Studies, in der Soziologie des Alter(n)s sowie im Bereich der qualitativen Methoden in der Sozialforschung. Aktuell ist sie im Datenmanagement im Bereich Bildung und Migration bei der Landeshauptstadt München tätig und lehrt an der Katholischen Stiftungshochschule München.

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Pansexualität

Pansexualität leitet sich aus dem griechischen Wort παν (gesamt, ganz, alles) ab und beschreibt eine sexuelle Orientierung, die eine Offenheit in der Partner_innenwahl beinhaltet. In Abgrenzung zu psychiatrischen Verwendungsweisen, die in pansexuellem Verhalten und Denken eine Persönlichkeitsstörung sehen, wird Pansexualität in queer-feministischen Debatten als subversiver Handlungsraum in heteronormierten Umwelten verstanden. In einem sozialwissenschaftlichen Kontext ist das Konzept der Pansexualität bisher deutlich unterbelichtet. Die im Konzept selbst angelegte Unmöglichkeit einer eindeutigen Definition führt zu ethischen und wissenschaftlichen Herausforderungen.

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